Tirolissimo 2017
Countdown

Tagesordnung der Ausschusssitzung am 4. Oktober 2017

 

  1. Begrüßung und Eröffnung

  2. Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung
  3. Vorstellung Kreativland Tirol durch Krista Sommer

  4. Tirolissimo 2017

  5. Voranschlag 2018

  6. Mitgliedschaft Schutzverband

  7. Allfälliges 

Die Sitzung findet um 16.00 Uhr in der Wirtschaftskammer Tirol, Wilhelm-Greil-Straße 7, 6020 Innsbruck, 5. Stock, Zi. M523 statt. 

Auf ein Wort… mit Thomas Pupp

 

Ich bin…

 

für Aufklärung und Toleranz und gegen Biedermänner und Brandstifter.

 

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche…

 

hat den Grundstein für das „Kreativland Tirol“ gelegt.

 

Ich möchte…

 

dass sich das „Kreativland Tirol“ zu einer starken Bewegung entwickelt.

 

Auf meinem Schreibtisch…

 

herrscht oft ordentliche Unordnung.

 

Gut für meinen Job sind …

 

freie Gedanken.

 

Ich lese derzeit

 

Die Rache des Analogen von David Sax

 

Ich kann…

 

nicht akzeptieren, dass Aufklärung und Toleranz gegenüber den Biedermännern und Brandstiftern ins Hintertreffen geraten.

 

Nach Feierabend…

 

ist vor Feierabend.

Tirolissimo Junior Award-Gewinner absolviert Praktikum bei Demner, Merlicek & Bergmann

Paul Jochum ist einer der Sieger des Junior Awards 2015.  Kürzlich löste er seinen Gewinn ein und schnupperte in der renommierten Agentur Demner, Merlicek & Bergmann ganz große Agenturluft. Für werbungtirol.at hat er seine Erfahrungen zusammengefasst.

Paul Jochum im O-Ton:

Zu meiner Woche bei Demner, Merlicek & Bergmann kann ich nur sagen: TOP! Das Praktikum hat mir sehr viel Freude bereitet. Das Agenturleben ist etwa so wie ich es mir vorgestellt habe - spannend und überaus interessant. Wir durften eine Woche lang im Team an den aktuellen Projekten der Agentur mitarbeiten, meist grafische Arbeit oder auch Recherche. Am meisten hat mich jedoch ein Projekt für eine caritative Sache gefesselt, welches Demner, Merlicek & Bergmann gerade konzipieren. Das Mitwirken an diesem Konzept hat mich auch noch über die regulären Arbeitszeiten hinaus beschäftigt und hat mir sehr viel Spaß gemacht! Das einzig Negative an diesem Praktikum war, dass es nur so kurz war. 

Zur Person:

Paul Jochum, geb. 1995 in Wörgl, schloss 2015 die HTL für Grafik- und Kommunikationsdesign ab und studiert derzeit Visuelle Kommunikation an der Universität der Künste in Berlin. Darüber hinaus ist Jochum als freier Grafikdesigner tätig.

Tirolissimo Junior Award

Auch heuer haben Tiroler Nachwuchstalente die Gelegenheit, ihr Können im Rahmen eines Wettbewerbs unter Beweis zu stellen. Dieser wird in Form eines 4-stündigen Kreativ-Contests ermittelt. Die Teilnehmer mit max. 3 Personen haben gemäß eines Briefings vor Ort und anschließend innerhalb von 4 Stunden ein Ideenkonzept zu entwerfen. Mitmachen lohnt sich! Anmeldeschluss ist der 28.9.2017, Wettbewerb ist am 29.9. um 8:30 Uhr. Mehr Infos hier: http://werbungtirol.at/Tirolissimo

TIROLISSIMO 2017 - Jetzt einreichen!

Tirolissimo 2017 – der kreative Schlagabtausch um die besten Kommunikationsideen Tirols ist eröffnet. Einsendeschluss ist der 18.9.2017 - also nutzt die Chance und reicht eure besten Ideen ein hier 

Video: Wettbewerbspräsentationen

Wettbewerbs-Präsentationen richtig durchführen

Gute Kommunikation ist das Produkt anspruchsvoller Prozesse – nicht das Ergebnis subjektiver Bauchentscheidungen.

Wer sich also für einen Wettbewerb entscheidet, braucht eine professionelle Herangehensweise. Nur dann ist ein solider Grundstein für wirkstarkes Design, für erfolgreiche Kampagnen und für kreative Werbung gelegt. Denn wie in der Architektur, benötigt auch die Kommunikation ein gut durchdachtes und strategisch projektiertes Fundament. Schließlich geht es der Folge darum, entsprechende Wirkungen zu erzielen und die teils beträchtlichen Budgets sinnvoll einzusetzen.

Aber allzu oft wird diese elementare Phase in der Entwicklung von Kommunikation zu oberflächlich durchgeführt - weil das Bewusstsein für die Bedeutung und Wertschöpfungs-Potentiale dieser Prozesse nicht vorhanden ist. Demgemäß soll dieses Video eine qualitative, zeitgemäße Herangehensweise initiieren und helfen, Wettbewerbs-Präsentationen zu einem wirkstarken Prozess für Unternehmen und Institutionen zu machen.

Auf ein Wort... mit Mario Eckmaier

Ich bin…
Mario Eckmaier, Digital-Stratege und beschäftige mich mit Begeisterung mit allen Facetten des digitalen Marketings

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche…findet bei entsprechendem Engagement weit über Tirols Grenzen hinaus Möglichkeiten, erfolgreich tätig zu sein

Ich möchte…
mit meinen Partnern und unserem 20-köpfigen Team immer einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg unserer Kunden leisten
 
Auf meinem Schreibtisch…
finden sich nur mein MacBook, iPhone und mein Notizbuch

Gut für meinen Job sind …
unerschöpfliche Neugier und der Drang den eigenen Horizont laufend zu erweitern

Ich lese derzeit:
„Die zweite Renaissance. Warum die Menschheit vor dem Wendepunkt steht“ und „Trend Book 2018. Das Zukunftslexikon“

Ich kann…
… immer wieder mein Wissen und meine Erfahrungen in Vorträgen weitergeben - das macht großen Spaß!
 
Nach Feierabend…  
… gibt’s Familie, Sport und spannende Lektüre

WIFO-Werbeklima-Index - Stabile Werbekonjunktur

Die Stimmung in der heimischen Kommunikationsbranche ist auf einem stabilen Niveau. Die aktuelle Lage wird von den Unternehmen positiv beurteilt: So lassen sich  die Ergebnisse des aktuellen WIFO-Werbeklimaindex zusammenfassen. Der WIFO-Werbeklimaindex für Tirol liegt mit +18 Punkten im positiven Bereich.

 

Stabile Tiroler Werbekonjunktur

Die Entwicklung der Nachfrage im Verlauf der letzten 3 Monate wird mit +24 Punkten positiv beurteilt. Die Auftragsbücher zeigen weiter ein positives Ergebnis: Zwei Drittel der Betriebe meldeten ausreichende bzw. mehr als ausreichende Auftragsbestände.  Die aktuelle Geschäftslage ist leider ins Negative gerutscht, was das Kreativland Tirol aber nicht davon abhält, mit positiven Erwartungen in die nächsten Monate zu sehen.  

 

Gesamt-Österreich: Ergebnis und Trend

Positiv sind die Ergebnisse für Gesamt-Österreich: „Die Werbekonjunktur gewann in den letzten Monaten deutlich an Schwung. Die Konjunkturbeurteilung in der österreichischen Kommunikationsbranche verbesserte sich kontinuierlich. Die positive Entwicklung ist breit gestreut – sowohl die aktuelle Lagebeurteilung als auch der Konjunkturausblick hat sich verbessert“, so Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

 

Tiroler Werbewirtschaft wird 2017 wachsen

73 % der befragten Tiroler Werbeunternehmer rechnen in den kommenden sechs Monaten mit einer gleich bleibenden Geschäftslage. 25 % gehen von einer sich verbessernden Geschäftslage aus. Nur 2 % der Unternehmer rechnen mit einer schlechter werdenden Geschäftslage. Die Entwicklung der zukünftigen Nachfrage wird ebenfalls optimistisch beurteilt. 31 % der Unternehmen erwarten ein Ansteigen der Nachfrage, 16 % der befragten Tiroler Unternehmen rechnen mit einem Sinken der Nachfrage.

Umfrage: Agentursoftware in Tirol

Immer wieder erreicht eure Fachgruppe die Frage: Welche Agentursoftware ist die Beste? Auch und speziell für EPUs? Teilt uns eure Erfahrungen mit!

Wir sind neugierig: Welche Agentursoftware läuft in Tirol? Welche Lösungen haben sich bewährt und erleichtern die Agenturarbeit? Welche Tools und Features sind für eure Arbeit essentiell? Wenn ihr euer Wissen teilen wollt, freuen wir uns auf euer Feedback via E-Mail an: redaktionwerbungtirol.at

  • Habt ihr ein Agenturprogramm?
  • Wenn ja, welches?
  • Was ist besonders gut daran?
  • Was ist eher schlecht oder fehlt?

Foto: Fotolia

Enormes Marktpotential für barrierefreie Kommunikation

Jeder vierte Österreicher hat Probleme, Geschriebenes zu verstehen. Texte in so genannter Leichter Sprache machen Inhalte einem breiteren Publikum zugänglich. Zwei Tiroler Kommunikationsexperten befassen sich intensiv mit dem Thema und sehen auch die Kreativszene in der Pflicht.

Obwohl seit Anfang 2016 gesetzlich verankert, sagt der Begriff „Leichte Sprache“ kaum jemanden etwas. Selbst in den heimischen Kommunikations- und Werbeagenturen herrscht oft Ratlosigkeit, wenn ein Kunde nach Inhalten barrierefreier Kommunikation fragt. Rainer Hammerle und Brigitta Hochfilzer haben dieses ungenützte Potential erkannt und beschäftigen sich nun seit geraumer Zeit mit der Thematik. Ihre gemeinsame Agentur b´kom berät Unternehmen und Institutionen, entwirft barrierefreie Kommunikationskonzepte, veröffentlicht eine Zeitung in Leichter Sprache und gibt wertvolles Wissen in Workshops weiter. Das nächste Tagesseminar findet am 31. Mai 2017 in Innsbruck statt. Wir haben Brigitta Hochfilzer und Rainer Hammerle zum Interview getroffen.

Vorab: Was ist barrierefreie Kommunikation?

Hochfilzer: Seit 1. Jänner 2016 ist das Bundesbehindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Dieses besagt unter anderem, dass alle Unternehmen und Einrichtungen in Österreich Dienstleistungen und Informationen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, barrierefrei anbieten müssen. Diese gesetzlichen Vorgaben können von Betroffenen und ihren Interessensvertretungen übrigens eingeklagt werden.

Hammerle: Barrierefreiheit geht weit über bauliche Maßnahmen wie Rampen für Rollstuhlfahrer hinaus. 25 Prozent der Bevölkerung würden von einer barrierefreien Kommunikation profitieren. Dazu gehören etwa Menschen mit Leseschwäche oder Sehbehinderungen. Was nicht viele wissen: Es reicht nicht aus, einfach eine größere Schriftart zu verwenden.  

Wer nimmt euer Angebot in Anspruch?

Hochfilzer: Wir haben Kunden im sozialen Bereich, Unternehmen unterschiedlichster Sparten und Institutionen wie die Wirtschaftskammer Österreich.

Hammerle: Das war ein sehr spannendes Projekt. Hier ging es konkret um Gesetzestexte für Gründer. Diese Texte sind oft so komplex, dass selbst Menschen mit Fachwissen Probleme haben, diese zu verstehen. Also wurden wir damit beauftragt, diese Inhalte in Leichte Sprache zu übersetzen. Mittels Button kann der User sich dann für die eine oder andere Variante entscheiden. Wichtig dabei: Letztendlich gültig ist natürlich die ursprüngliche Fassung in normaler Sprache. Die einfache Version erleichtert dem Leser das Verstehen der Inhalte aber erheblich.

Ist b´kom in Tirol Vorreiter?

Hochfilzer: Es gibt einige Mitbewerber, die ihren Ursprung in der Betreuung und Vertretung behinderter Menschen haben. Unser Alleinstellungsmerkmal ist sicher, dass wir aus der Kommunikationsbranche kommen. Das macht bei genauer Betrachtung auch Sinn. Denn behinderte Menschen sind nur ein kleiner Teil der großen Gruppe, die barrierefreie Kommunikation brauchen. Es gibt sehr viele alte Menschen, die aufgrund von Erkrankungen Einschränkungen haben, dann gibt es eine große Zahl an Personen, deren Muttersprache eben nicht Deutsch ist und Menschen aus bildungsfernen, sozial schwachen Milieus. Wir haben uns darauf spezialisiert zu erkennen, wo barrierefreie Kommunikation notwendig und sinnvoll ist.

 

Wird das Potential in der Branche also unterschätzt?

Hochfilzer: Es wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn sich mehr Leute damit beschäftigen würden – dadurch wird die Verbreitung größer und das Bewusstsein dafür gestärkt. Und der Bedarf ist da. In Österreich würden über 2 Millionen Menschen von Leichter Sprache profitieren.

Hammerle: Gerade für die Werbebranche sind Webseiten ein wichtiger Punkt. Viele Unternehmen machen alle drei, vier Jahre einen Relaunch. Oft wird der Fehler gemacht, erst im Nachhinein an die Barrierefreiheit des Webauftrittes zu denken. Dabei sollte man diese schon in der Konzeption mitplanen. Unser Wunsch wäre es, dass die Grafik- und Webagenturen diese Thematik von Anfang an mitdenken.

Hochfilzer: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es noch Berührungsängste und Vorbehalte gibt.

Inwiefern?

Hochfilzer: Es taucht immer wieder die Frage auf: „Ja sollen wir jetzt nur noch einfache Sujets, kontrastreiche Logos und sehr einfache Sprache verwenden?“ Unsere Antwort ist dann klar: Nein. Barrierefreie Kommunikation ist ein zusätzlicher Kommunikationsweg, optimalerweise fährt man quasi doppelgleisig.

Welche Inhalte vermittelt ihr in euren Workshops?

Zunächst klären wir darüber auf, worum es überhaupt geht. Der zweite Schritt sind ganz konkrete Beispiele. Das ist besonders für Werbeagenturen interessant – wie gestalte ich Webseiten, Folder oder Beschriftungen barrierefrei? Auch die Farbgestaltung, Piktogramme und Leitsysteme spielt eine große Rolle. So können wir den Teilnehmern einen soliden Leitfaden in die Hand geben. Am Ende können sie einfache Aufgabenstellungen dann auch selbst umsetzen und anbieten.

CreativeCamp Bayern – jetzt um gratis Startplatz bewerben!

Du bist ein kreativer Kopf und möchtest deinen Horizont erweitern? Deine Fachgruppe konnte einen exklusiven Teilnahmeplatz für das CreativeCamp Bayern von 20.07.-23.07.2017 in Nürnberg & Fürth ergattern. Schick uns deine Bewerbung bis 2. Juni 2017 an redaktionwerbungtirol.at!

Seit zwei Jahren veranstalten die CommClubs Bayern e. V in Zusammenarbeit mit bayernkreativ – dem Bayerische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft – die Sommerakademie „CreativeCamp Bayern“. Auch heuer wieder darf eine handverlesene internationale Gruppe junger Kreativer gemeinsam die Köpfe rauchen lassen. Das CreativeCamp findet von 20.07.-23.07.2017 in den Orten Nürnberg und Fürth statt.

Du möchtest dabei sein? Schick uns eine kurze E-Mail und erzähle uns, warum gerade du Tirols Kreativszene in Bayern vertreten solltest.

Foto: CreativeCamp Bayern

 

Hier gibt´s eine kurze Videonachschau des letztjährigen Camps.

Österreichs Kreative sorgen für Innovation und digitalen Wandel

Am 26. April wurde in Wien der Siebente Österreichische Kreativwirtschaftsbericht präsentiert. Die von der KMU Forschung Austria erstellte Studie bestätigt die starken Verflechtungen innerhalb der Kreativwirtschaft und mit anderen Wirtschaftszweigen und dokumentiert die Rolle dieser Unternehmen als Schlüsselfaktor für die Dynamisierung unserer Wirtschaft. Mit dem Schwerpunkt „Innovation und Crossover-Effekte der Kreativwirtschaft“ setzt der Siebente Österreichische Kreativwirtschaftsbericht insbesondere mit dem der volkswirtschaftlichen Analyse zugrunde gelegten Satellitenkonto neue Maßstäbe bei der Messung und Analyse der Wirkungen, die von der Kreativwirtschaft ausgehen.

Lesen Sie hier die Originalstudie:

http://bit.ly/2p3x0sk

 

Foto: BMWFW/Christian Lendl

Einfach mal blau machen

Das mit der Kreativität ist ja so eine Sache. Mal ist sie ein sprudelnder Quell der Inspiration, mal sitzen wir auf dem Trockenen. Ärgerlich, ist sie doch des Werbers täglich Brot. Und dabei so schwer zu fassen. Wir haben den Wissenschaftsautor und Kreativitätsforscher Bas Kast zum Interview gebeten und so manche überraschende Antwort auf unsere Fragen bekommen.

Die wichtigste Frage zuerst: Was ist Kreativität - eine abstrakte Begrifflichkeit oder eine messbare Größe? Oder anders gefragt: Ist Kreativität ein Handwerk oder eine Begabung?

Beides! Ich konzentriere mich in meinem Buch auf das Handwerk und wie man die eigene Kreativität hervorkitzeln kann. Aber es geht natürlich nicht ohne eine gewisse Veranlagung. Wobei jeder seine ganz eigene Veranlagung hat: Bei manchen ist sie musisch (bei mir eher nicht), bei anderen mathematisch. Ich frage mich öfters: Was würden Leonardo da Vinci oder Goethe heute machen? Oder umgekehrt: Was hätten Bill Gates oder Mark Zuckerberg in der Renaissance getan? Wären sie untergegangen? Das heißt, ob die eigene Begabung aktuell von der Gesellschaft gefragt ist und gefördert wird, könnte auch kritisch sein. Hinzu kommt: Manchmal weiß man gar nicht, welche Begabungen in einem schlummern, bis man knietief in der Sache drinsteckt und merkt: Das ist es! Das ist mein Ding!

 

Wo genau findet Kreativität statt? Welche Bereiche des Gehirns sind an kreativen Prozessen beteiligt?

Also das Klischee vom rechten und linken Gehirn ist jedenfalls weitgehend Unsinn! Je nachdem, auf welchem Gebiet Sie kreativ sind, brauchen Sie unterschiedliche Hirnregionen. Zum Beispiel bei sprachlicher Kreativität eher auch Areale der linken Hirnhälfte. Wichtiger ist: Vor allem, wenn das Gehirn in einen entspannten Zustand (erkennbar an Alpha-Wellen bei einer Hirnstrommessung) übergeht, sprudeln die besten Ideen!

 

Gibt es so etwas wie die kreativ begabte Persönlichkeit?

Na klar, Einstein, Picasso! Aber Kreativität ist zum Glück nicht nur angeboren. Es gibt auch so etwas wie die 10-Jahres-Regel: Man braucht im Schnitt 10 Jahre harter Übung an den Grenzen der Fähigkeiten, um es zur Höchstkreativität zu bringen! Das zeigte sich bei den Beatles ebenso wie bei Schach-Großmeistern oder auch Mathematikern. Einstein selbst ist ein gutes Beispiel: Mit 16 fragte er sich, wie es wohl wäre, einen Lichtstrahl zu reiten. Und wann hatte er die Antwort? Richtig, 10 Jahre später, mit der speziellen Relativitätstheorie.

 

Lässt sich Kreativität trainieren? Wenn ja, wie?

Das Wichtigste: Man muss sich in ein Metier, das einem liegt, verlieben und sich dann vertiefen und trainieren, lernen und üben bis zum Gehtnichtmehr. Nur dann wird man richtig gut. Generelle Strategien, das Oberstübchen aufzufrischen sind: Neue Erlebnisse, wie zum Beispiel Auslandserfahrung oder sonstige „Hirnschocks“ wie einen Berufswechsel oder Freunde aus ganz anderen Metiers.

 

Wie sieht die ideale Umgebung für Menschen in Kreativberufen aus?

Blau! Kein Witz: Eine seriöse Studie hat gezeigt, dass wir in einer blauen Umgebung am kreativsten denken. Mit etwas mehr Ernst würde ich sagen: Kreative Kollegen. Je kreativer und anregender die Leute sind, mit denen man täglich in Kontakt steht, umso mehr regt das auch das eigene Denken an.

 

Kreativität und Termindruck - wie bringt man beides auf Dauer unter einen Hut?

Schlecht. Das Gehirn braucht Auszeiten und Entspannung, damit die Fantasie aufblüht. Faustregel: Machen Sie sich Zeit, um Zeit zu verschwenden.

 

Wie kreativ ist die so genannte Kreativwirtschaft wirklich?

Das weiß ich nicht. Ich weiß nur: Jeder kann in jedem Beruf kreativ sein. Es gibt einfallslose Werber und andere „Kreative“ und hochkreative Steuerberater - auch wenn meiner leider nicht dazu gehört!

 

Nicht kann es sich auf die Fahne heften, dass ein Tier nach einem benannt wurde. Bas Kast schon. Neben der Süßwasserschnecke Tylomelania baskasti tragen auch zahlreiche Artikel und Bücher den Namen des 1973 geborenen Pfälzers. Die Bücher des studierten Psychologie und Biologe finden sich regelmäßig auf den Bestsellerlisten. Zuletzt schrieb er „Und plötzlich macht es KLICK! Das Handwerk der Kreativität oder wie die guten Ideen in den Kopf kommen“

 

Foto: Bas Kast macht gern blau. Auch bei der Hirnstrommessung.

Auf ein Wort... mit Georg Herrmann

Ich bin... daheim, wo andere Urlaub machen.

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche... ist eine wohltuende Kreativquelle für die heimische Wirtschaft

 

Ich möchte... so bleiben, wie ich bin

Auf meinem Schreibtisch... findet man vieles, aber nicht alles.

 

Gut für meinen Job sind ... Ehrlichkeit, Fairness, Toleranz und viele Ideen

Ich lese derzeit: Urlaub in Griechenland 2020.

Ich kann... mein Leben leben.

 

Nach Feierabend... ist vor dem Frühstück.

Sägenvier Kommunikation und Proxi Design gewinnen VVT-Wettbewerb

Ab 1. Juni zeigt sich der Verkehrsverbund Tirol (VVT) in neuem, frischen Design. Die Agenturen Proxi Design und Sägenvier DesignKommunikation überzeugten im ausgeschriebenen Wettbewerb. Am 22. März wurde das Siegerdesign der Öffentlichkeit präsentiert.

Klar, farbig-facettenreich und eingängig wird das neue Corporate Design des VVT, passend zur Einführung des neuen Jahres-Tickets am 1. Juni 2017 wird das Branding des Verkehrsverbundes umgestellt. Verantwortlich für das neue Erscheinungsbild zeichnet sich ein Team aus den Agenturen Sägenvier DesignKommunikation und Proxi Design – ihre Entwürfe überzeugten die Jury im Wettbewerb. Dieser wurde im und vom WEI SRAUM Design Forum ausgetragen. Tom Jank, Obmann der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Tirol und Jurymitglied: „Wenn Wettbewerbe so durchgeführt werden, entsteht meist etwas Großartiges, an dem alle Freude und Nutzen haben.“  Noch bis 29. März können die Sujets und Hintergründe zur Ausschreibung  in einer WEI SRAUM-Ausstellung betrachtet werden.

Im Bild von links nach rechts: Alexander Jug GF VVT, Sigi Ramoser, Sägenvier Kommunikation, FLHStvin. Ingrid Felipe, Christian Schärmer, Proxi Design, Markus Weithas, WEI SRAUM,  Tom Jank, Fachgruppenobmann Werbung und Marktkommunikation

Richtig und rechtskonform verlinken

Wertvolle Informationen zum Thema Links und eine Checkliste für eine korrekte Linksetzung hat die WKO auf dieser Seite zusammengestellt.

iF DESIGN AWARD für florianmatthias

Am 10. März wurde das Projekt „Tiroler Dialekt Archiv“ der Innsbrucker Agentur florianmatthias mit dem begehrten iF DESIGN AWARD in München ausgezeichnet.

Seit über 60 Jahren gilt der iF DESIGN AWARD als ein weltweites, anerkanntes Markenzeichen, wenn es um herausragende Designleistungen geht. Auch 2017 war die Zahl der Bewerber groß: Die Juroren hatten unter 5.575 Einreichungen aus 59 Ländern das begehrte Gütesiegel zu vergeben.

florianmatthias überzeugte die 58-köpfige Jury mit ihrem innovativen Konzept, das Tiroler Dialekt Archiv wurde in der Disziplin Communication - Kategorie Corporate Design ausgezeichnet.

Das Tiroler Dialektarchiv, das an der Universität Innsbruck angesiedelt ist, hat sich der Sammlung und Dokumentation Tiroler Dialekte verschrieben und hat zum Ziel, Tirols sprachliche Vielfalt zu erfassen und auch für kommende Generationen präsent zu halten. Mit der Onlineversion soll das Material auch der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Es entsteht ein digitaler Sprachatlas, der Unterschiede auf der Wort- und Lautebene auf dem Gebiet von Nord- und Osttirol abbildet.

Auf ein Wort... mit Elisabeth Angerer

 

Ich bin… Rotschopf von Natur aus - somit kenn ich mich aus mit Vorurteilen bis hin zum Branding ;-)

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche…  besteht zu über 70% aus EinzelkämpferInnen wie mir!

 

Ich möchte… weiterhin mit meinen Ideen und meiner Erfahrung Kunden begeistern.

 

Auf meinem Schreibtisch… herrscht kreatives Chaos - und das ist gut so.

Gut für meinen Job sind … konstruktive Kritik, heiße Diskussionen, anspruchsvolle Kunden.

 

Ich lese derzeit… "Stroh im Kopf? Vom Gehirn-Besitzer zum Gehirn-Benutzer“ von Vera. F. Birkenbihl

 

Ich kann… Freunden und Kunden helfen, ihre Sichtweise zu überprüfen — Ziele klar zu formulieren und helfen diese zu erreichen!

 

Nach Feierabend… sind mir Familie, Freunde und mein Hund Diego das Wichtigste.

Erster THINK TRAIN 2017 bringt einen sprichwörtlichen BOOST für Tirols Kreative

Techniken, die Ideen nur so sprudeln lassen versprachen Nicole Hoefer-Wirwas und Imke Jungnitsch in ihrem Seminar "BOOST your ideas!" Die Teilnehmer der ersten Think Train-Veranstaltung 2017 am 8. März wurden nicht enttäuscht und zeigten sich von den kreativen Ansätzen der Speakerinnen begeistert: 

Thomas Pichler (Klangfarbe Production Network): „Äußerst spannendes und interessantes Seminar mit hervorragenden Vortragenden und motivierten Teilnehmern“

Sarah Eppacher (iwmb.now): „…sehr aufschlussreich, interessante neue Techniken, sehr empfehlenswert!“

Alexander Dresen (ACC): „Wertvolle Tipps für die Praxis“

Auch die Vortragenden freuten sich über eine gute Stimmung während des Seminartages: „Eine sehr fröhliche, lebendige Truppe. Es hat unglaublich viel Spaß gemacht und wir kommen jederzeit gerne wieder“, so Nicole Hoefer-Wirwas und Imke Jungnitsch.

Mehr Fotos und Impressionen vom ersten THINK TRAIN-Seminar des Jahres gibt es hier:

Aktueller WIFO-Werbeklimaindex: Werbekonjunktur weiterhin solide

Am 01. März präsentierte Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) den aktuellen aktuellen WIFO-Werbeklimaindex: „Nach nicht sehr dynamischer Entwicklung 2012-2015 wird die Kommunikationswirtschaft mittelfristig wieder etwas stärker expandieren.“

Stabile Werbekonjunktur zum Jahresende 2016

Die österreichische Werbekonjunktur bleibt weiterhin stabil. Mit einem Stand von +29 Punkten zeichnet der Index der aktuellen Lagebeurteilungen, jene Komponente des Werbeklimaindex, der die rezente Entwicklung und den Ist-Stand in der Marktkommunikation zusammenfasst, ein durchaus positives Lagebild der österreichischen Werbewirtschaft: Die positiven Beurteilungen durch die Unternehmen überwiegen die negativen bei weitem. Mit diesem Ergebnis bewegt sich der der Index der aktuellen Lagebeurteilungen, wie schon die letzten sechs Jahre, in einem Band, das von etwa +20 Punkten bis zu etwa +30 Punkten reicht. „Hier wäre noch Luft nach oben“, so Werner Hölzl vom Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), in Anspielung darauf, dass dieser Index in der Werbewirtschaft zu Spitzenzeiten Werte von +40 Punkten und darüber erreichen kann.

Werbeklimaindex: Erhebung Jänner 2017

Im Jänner erreicht der WIFO-Wirtschaftsklimaindex einen Stand von +21 Punkten. Damit sind die positiven Konjunkturbeurteilungen durch die Werbe- und Kommunikationsunternehmen deutlich in der Überzahl gegenüber den negativen Einschätzungen. „Dieses Ergebnis ist recht typisch für das Werbeklima der letzten fünf Jahre und zeichnet das Bild einer grundsätzlich expandierenden Branche. Darüber hinaus zeigen sich in der Werbekonjunktur der letzten Jahre jedoch kaum Höhepunkte, aber auch keine Abstürze. Dies ist auf die in diesem Zeitraum generell nur mäßige allgemeine Konjunktur zurückzuführen, deren Verlauf sich auch in der Werbekonjunktur widerspiegelt“, erläutert Werner Hölzl.

 

Ausblick auf das 1. Halbjahr 2017: Mit rationalem Optimismus ins neue Jahr

In den Erwartungen der Unternehmen für die Konjunkturentwicklung im 1. Halbjahr 2017 spiegelt sich ein verstärkter Optimismus wider. Mit einem Stand von +12 Punkten liegt der Index der unternehmerischen Erwartungen spürbar über dem langjährigen Durchschnitt (+9 Punkte). In Österreich verbesserten sich sowohl in der Nachfrageerwartung (Anstieg von +8 auf +19 Punkte) als auch hinsichtlich der Geschäftslage in den kommenden 6 Monaten (Anstieg von +7 auf +10 Punkte).

„Der Konjunkturausblick in der österreichischen Kommunikationsbranche bleibt positiv, die österreichischen Werbeunternehmen blicken mit rationalem Optimismus auf 2017“, skizziert Sery-Froschauer die Einschätzung des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation. Sie stützt diese Aussage auf den Index der unternehmerischen Erwartungen, jene Komponente des Wirtschaftsklimaindex, der auf die Entwicklung in den kommenden Monaten gerichtet ist. Bei einem Stand von +12 Punkten im Jänner überwiegen die optimistischen Unternehmen die pessimistischen deutlich. Im Vergleich mit den letzten fünf Jahren ist dies ein leicht über dem Durchschnitt (+9 Punkte) liegendes Ergebnis, das auf eine gute, wenngleich nicht überragend dynamische wirtschaftliche Entwicklung des Kommunikationssektors in den nächsten Monaten hinweist.

Dieses Szenario erscheint ausgesprochen plausibel vor dem Hintergrund einer soliden, etwas gedämpften allgemeinen Konjunkturentwicklung, vor dem sich auch die österreichische Werbekonjunktur behaupten muss. Mit dem Auslaufen der Steuerreformeffekte, der Dämpfung der Einkommen durch die kalte Progression und dem Anziehen der Inflation wird sich das Wirtschaftswachstum in Österreich etwas verlangsamen. Die hohe Arbeitslosigkeit wird die Konsumbereitschaft dämpfen und die Auslandsnachfrage dürfte nur mäßig zunehmen (siehe WIFO-Prognose vom Dezember 2016).

Online-Werbeabgabe: Neues Arbeitsprogramm der Bundesregierung

„Das Vorhaben der Ausdehnung der Werbeabgabe ist aus (werbe-) standortpolitischen ein ungeeignetes Mittel, die im Arbeitsprogramm festgehaltenen Ziele – Wachstum und Beschäftigung zu stärken – zu bewirken. Wir appellieren an die Politik, von der Werbeabgabe auf den Online-Bereich abzusehen. Vielmehr sollte überlegt werden, dass die Bagatellsteuer Werbeabgabe gänzlich gestrichen wird. Wir sind sicher, dass damit die Wirtschaftskraft der in Österreich tätigen Werbeunternehmen gestärkt wird“, bezieht Sery-Froschauer Position.

Digital Roadmap: Digitalisierungsstrategie der Bundesregierung

„Für den Informations- und Kommunikationssektor ist die jüngst verabschiedete Digital Roadmap ein wichtiges Signal. Es ist unbestritten, dass der digitale Wandel alle Lebens-, Gesellschafts- und Wirtschaftsbereiche erfasst und die immer stärker werdende Vernetzung bestehende Geschäfts- und Arbeitsmodelle verändert. Ich hoffe, dass diese für den Innovationsstandort Österreich so wichtige Initiative rasch in konkrete Umsetzungsmaßnahmen mündet, damit die Menschen und die Wirtschaftsbetriebe von der Digitalisierung profitieren können. Entscheidende Faktoren für das Gelingen sind vor allem der Ausbau der Infrastruktur, konsequente Förderung für Innovation und Forschung sowie Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter jeden Alters“, erklärt Sery-Froschauer abschließend.

Foto: Fotolia

Auf ein Wort... mit Thomas Pichler

Ich bin... Werber aus Leidenschaft. Mit einem Faible für den guten, kreativen Ton.

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche... darf stolz auf alte Hasen und junge Wilde sein. In Tirol herrscht auf kleinem Raum eine hohe kreative Dichte. Die gilt es zu fördern und zu fordern.

Ich möchte... eine vertrauensvolle, transparente und positive Atmosphäre für Tirols Kreativtreibende schaffen.

Auf meinem Schreibtisch... herrscht ein Spannungsfeld zwischen dem berühmten kreativen Chaos und ideenförderndem Minimalismus.

Gut für meinen Job sind… Netzwerke mit anderen (Tiroler) Kreativen, denn gemeinsam lässt sich einfach mehr erreichen.

Ich lese derzeit: „Progress. Ten Reasons to Look Forward to the Future” von Johan Norberg. Und David Ogilvys „Geständnisse eines Werbemannes“ – ein Klassiker!

Ich kann... nicht besonders gut nichts tun.

Nach Feierabend... lüfte ich mein Gehirn gerne draußen im Freien aus. Frischluft schafft Platz für neue Ideen.

Auf ein Wort – mit Tom Stadlmeyr

Ich bin…

Tom Stadlmeyr und beschäftige mich mit Markenentwicklung, Positionierung und subversiven Strategien.

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… 

sollte sich bei ihren Kunden viel mehr trauen.

 

Ich möchte… 

noch stärkere Anstöße für den Mut zur Veränderung geben.

 

Auf meinem Schreibtisch… 

liegen die unwichtigen Dinge am längsten.

 

Gut für meinen Job ist … 

eine bunte Mischung aus Menschen, Meinungen und Projekten.

 

Ich lese derzeit:

NONKONFORMISTEN von Adam Grant.

 

Ich kann… 

für mein berufliches Umfeld ein sehr unbequemer Querdenker sein.

 

Nach Feierabend… 

brauche ich ein scharfes Messer (überwiegend zum Kochen).

Wir bringen euch auf Schiene – THINK TRAIN 2017

Seit mehr als 15 Jahren gibt der THINK TRAIN für Tirols Kreative Vollgas. Das Ziel: die Gedanken auf eine Reise schicken, den Horizont erweitern und neue Perspektiven eröffnen. Auch 2017 hat der THINK TRAIN wieder das Beste der deutschsprachigen Kreativbranche mit im Gepäck.

Wer immer nur tut, was er schon kann, bleibt irgendwann auf der Strecke. Doch mit den THINK TRAIN-Veranstaltungen können Tiroler Werbetreibende ihr Ticket in Richtung Zukunft lösen. Hochkarätige Speaker und anspruchsvolle Themen geben wertvolle Impulse für die tägliche Arbeit in der Kreativbranche.

THINK TRAIN – ein gelungener Zug

Schon vor fast zwei Jahrzehnten erkannte die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation, wie gut Input von außen tut. Man begann, die klügsten Köpfe und kreativsten Persönlichkeiten zum Gedankenaustausch und zur Wissensvermittlung nach Tirol einzuladen. Die Veranstaltungsreihe nahm rasch Fahrt auf, Dietmar Holzer war es schließlich, der dem Kind einen Namen gab. Seither bringt der THINK TRAIN Tiroler Grafiker, Designer, Texter und Strategen auf Schiene. Fachgruppenobmann Tom Jank: „Hinter dem THINK TRAIN steckt die Idee, das Denken auf eine Reise zu schicken. Kreuz und quer durch die aktuellen Themen der Kommunikations- und Werbewelt und immer in Richtung Zukunft.“

Veranstaltungen 2017

Auch heuer setzt man beim THINK TRAIN wieder auf die Devise „von den Besten lernen“. Den Anfang machen Nicole Hoefer-Wirwas und Imke Jungnitsch. Die beiden BOOST-Trainerinnen erklären am  8. März,  wie sich mit den richtigen Kreativtechniken Geistesblitze gezielt herbeiführen lassen. Der Workshop ist fast ausgebucht, hier geht’s zur Anmeldung. Die Themen für die kommenden Monate stehen ebenfalls schon fest. Auf dem THINK TRAIN-Fahrplan steht unter anderem: Digital Strategies, Storytelling und Tirolissimo – besser einreichen. Details und Termine werden in den nächsten Wochen auf der THINK TRAIN-Seite und auf unserer Facebookseite veröffentlicht.

Foto: Pixabay

Lärm lass nach!

Ein angeregt telefonierender Kollege, eifriges Tastaturengeklapper und eine surrende Kaffeemaschine – was nach einem ganz normalen Tag in der Agentur klingt, kann auf Dauer krank machen. Wie sich das akustische Arbeitsumfeld auf die Kreativität auswirkt und wann Lärm zum Problem wird, erklärt die Innsbrucker Arbeitspsychologin Mag. Elke Mitterer im Interview mit werbungtirol.at

Bei Lärm denkt man ja zunächst an Baustellen oder den Straßenverkehr. Welche Lärmbelästigungen  gibt es in einem Büro?

Da wären zunächst die Arbeitskollegen. Halten sich mehr als zwei Personen in einem Büro auf,  kann es schnell einmal laut werden. Die Technik tut das ihre dazu: Handys klingeln, PCs, Scanner und Drucker geben alle möglichen Geräusche ab. Nicht zu unterschätzen sind berufliche sowie private Gespräche in einem Großraumbüro. In Summe entsteht eine Geräuschkulisse, die unter Umständen negative Auswirkungen auf unsere Leistungsfähigkeit haben kann.

 Was macht (Büro)lärm mit uns? Welche Auswirkungen hat er kurz- und langfristig?

Lärm behindert die Kommunikation, beeinträchtigt die Konzentration und macht häufig krank. Die Grenzen zwischen Belästigung und Gesundheitsgefährdung sind dabei fließend, da die Lärmauswirkungen bei steigender Belastung kontinuierlich zunehmen und außerdem sehr individuell sind. Erste Anzeichen für einen zu hohen Lärmpegel sind oftmals Konzentrationsschwierigkeiten, Unruhe, Nervosität oder Reizbarkeit. Lärm lässt den Körper mehr Adrenalin ausschütten, das Herz schlägt schneller, unsere Muskeln spannen sich an. Auch Schlafstörungen als Folge von Lärm sind weit verbreitet.

Was kann man in akustischen "Akutsituationen" tun, um sich etwas Ruhe zu schaffen?

Grundsätzlich müssen Arbeitgeber den Arbeitsplatz so gestalten, dass die Lärmeinwirkung auf das niedrigste in der Praxis vertretbare Niveau gesenkt wird. Unter Kollegen sollte man auf etwas Rücksicht appellieren und vereinbaren, Gespräche und Meetings außerhalb der Büros abzuhalten.  Telefongespräche in adäquater Lautstärke bzw. Handygespräche nach Möglichkeit in lärmabsorbierenden Gesprächsinseln zu führen. Wird die Belastung trotzdem zu hoch, hilft meist nur der Gang nach draußen an die frische Luft und ein ruhiger Feierabend – im wahrsten Sinne des Wortes.

Wie würde ein optimaler Arbeitsplatz aussehen - besonders für Menschen, die kreative Höchstleistungen erbringen müssen?

Großraumbüros sind aus arbeitspsychologischen und ergonomischer Sicht grundsätzlich nicht zu empfehlen, ist es nicht anders möglich, sollten unbedingt lärmabsorbierende Decken, Böden, Wände sowie lärmabsorbierende Erholungsinseln für Gespräche eingebaut werden. Ungestörtes Arbeiten fällt in kleinen Büros für maximal zwei Personen um ein Vielfaches leichter. Kreativität kann sich nur in einer entspannten Atmosphäre richtig entfalten.

 

Mehr zum Thema gibt’s am 14. Februar 2017 in Innsbruck. Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Ergonomie veranstaltet einen Infoworkshop „Lärm und Geräuschbelästigungen - psychische Auswirkungen und ergonomische Gestaltungsmaßnahmen“. Infos und Anmeldung noch bis 8.2.2017 hier:

Auf ein Wort - mit Bernhard Müssiggang

Ich bin… immer motiviert, meistens pünktlich, häufig erreichbar, gelegentlich für das Engagement in einer guten Sache zu haben, selten unvorbereitet und nie schlecht aufgelegt.

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… muss die gebotenen Möglichkeiten viel mehr nutzen.

 

Ich möchte… viel mehr Zeit haben für Weiterbildung.

 

Auf meinem Schreibtisch… ist es immer ordentlich aufgeräumt.

 

Gut für meinen Job sind … Kunden, die Zeit geben, Dinge zu entwickeln.

 

Ich lese derzeit…  kein Buch, aber quer durch Fachzeitschriften und viel im Internet.

 

Ich kann… immer noch ganz gut mithalten, egal wobei.

 

Nach Feierabend… Sport, Familie, Sport, Familie...

Mit Om zu mehr Umsatz

Werbung ist harte Arbeit. Wenn MitarbeiterInnen zwischen Kundenterminen, Brainstormings und Pitches keine Zeit zum Durchatmen haben, ist schnell die Luft raus. Die Tarrenzer Agentur mindpark hat einen Weg aus dem Hamsterrad gefunden. Eine firmeneigene Mentaltrainerin räumt Arbeitsfrust aus dem Weg und macht Lust auf gemeinsame kreative Höhenflüge.

Jede zweite Woche schiebt das neunköpfige Team von mindpark die Schreibtischsessel beiseite und rollt die Yogamatten aus. Franziska Schiffert sorgt auch dafür, dass in den Gehirnen Platz für Neues entsteht. Mit verschiedenen Techniken hilft die Marketingberaterin und Mentaltrainerin ihren Kollegen dabei, einfach einmal abzuschalten und die Gedanken neu zu sortieren. Seit über einem Jahr arbeiten die jungen Kreativen so am „Wir-Gefühl“. Mit Erfolg, so Geschäftsführer Martin Trenkwalder: „Unser Betriebsklima ist insgesamt viel positiver und dynamischer geworden. Wir haben es geschafft, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen – das ist die Grundlage für eine gelungene Kommunikation und den Erfolg des Unternehmens.“

Kalifornischer Spirit im Tiroler Oberland

Wer Bestleistungen erbringen soll, muss gerne arbeiten. Konzerne wie Google haben das längst erkannt und bieten ihren Mitarbeitern zahlreiche „Zuckerln“. Auch bei mindpark setzt man auf den „californian way of working“.  Dazu gehört neben einer top ausgestatteten Gemeinschaftsküche und einem Fitnessstudio-Abo für jeden Mitarbeiter eben auch die Angebote von Franziska Schiffert. Die Imsterin hat neben ihrer Ausbildung zur Marketing- und Kommunikationsberaterin in der Schweiz auch den Grundkurs zum Mentaltrainer absolviert und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in Aufbaukursen in Tirol vertieft.

Stress, lass nach

Fantasiereisen, progressive Muskelentspannung, autogenes Training oder Körperübungen aus den Bereichen Yoga oder Chi Gong – Franziska Schifferts Trickkiste für eine kreative Auszeit unter Kollegen ist vielfältig. Als Frau vom Fach weiß sie, was Kreative brauchen, um das Stresslevel auf einem gesunden Niveau zu halten: „Werber sind auf vielen verschiedenen Ebenen gefordert, kreative Leistungen müssen unter Zeitdruck abgerufen werden, außerdem müssen wir laufend kommunizieren – untereinander, mit Kunden und Partnern. Deshalb ist es umso wichtiger, ab und an den Fokus neu auszurichten und neue Perspektiven zu eröffnen.“ Das gelingt ihr auch mit persönlichen Gesprächen abseits der gemeinsamen Übungsstunden. Ein Konzept, das Früchte trägt. Und so heißt es bei mindpark auch weiterhin: Mit Om zu mehr Umsatz.

 

Foto: mindpark. Franziska Schiffert ist übrigens die bestens gelaunte Dame rechts unten. GF Martin Trenkwalder ist oben links zu sehen.

Habt auch ihr eine besondere Geschichte zu erzählen, einen spannenden Pitch oder eine Auszeichnung gewonnen oder gibt es News und Termine, die ihr mit uns teilen wollt? Schreibt uns: redaktionwerbungtirol.at

 

Auf ein Wort – mit Michael Zechmann

Über den Luxus freier Zeiteinteilung und Souvenirs aus südlichen Gefilden. Fachgruppenobmann-Stellvertreter Mag. Michael Zechmann im Wordrap:

Ich bin… seit 16 Jahren als selbstständiger Werber aktiv und lerne immer noch laufend Neues dazu.

 

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… ist eine sehr kreative Community und hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Trotzdem ist noch Luft nach oben.

 

Ich möchte… mit meiner politischen Arbeit in der Fachgruppe vor allem EPUs und kleine Betriebe unterstützen und vertreten.

 

Auf meinem Schreibtisch… steht ein extrem kitschiger Aschenbecher aus Florida, der mich auch an grauen Tiroler Wintertagen an die Sonne erinnert.

 

Gut für meinen Job sind … starke Nerven, viel Geduld und der Wille, neue Wege zu gehen.

 

Ich lese derzeit: Randall Munroe: What if? Serious scientific answers to absurd hypothetical questions.

 

Ich kann… arbeiten, wann ich will. Ein großer Luxus.

 

Nach Feierabend… genieße ich eine kreative Pause beim Sport oder spannenden Serien.

Auf ein Wort - mit Tom Jank

Hinter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation stehen 16 kreative Köpfe aus Tirols Werbebranche. Mit Engagement und Leidenschaft für die gemeinsame Sache arbeiten die Ausschussmitglieder daran, die Tiroler Kreativbranche noch besser und vernetzter zu machen. In der Serie „Auf ein Wort“ bitten wir unsere Ausschussmitglieder vor den Vorhang, den Anfang macht Fachgruppenobmann Tom Jank:

Ich bin Tom Jank, Texter, Konzepter, Stratege - ich helfe Kunden vom strategisch Gewollten zum kreativ Richtigen zu kommen

Die Tiroler Werbe- und Kommunikationsbranche… sollte unzufriedener sein

Ich möchte… eine Kreativwirtschafts-Strategie für Tirol

Auf meinem Schreibtisch… liegt Papier in diversen Massezuständen und die Urne meines älterlichen Freundes Lewis Perkin

Gut für meinen Job sind … Ausflüge hinter den Tellerrand

Ich lese derzeit: Homo Deus (A brief history of tomorrow). Der weisse Hai im Weltraum (Storytelling für Manager)

Ich kann… seit kurzem den „Running Man"

Nach Feierabend… (wann immer das ist) Raus!

 

Digital Expert-Lehrgang in Salzburg

Im Februar 2017 startet das neue Aus- und Weiterbildungsprogramm „Digital Expert“ der Sparte Information und Consulting der WK Salzburg mit fünf Lehrgängen, die exakt auf die digitale Arbeitswelt zugeschnitten sind. Das berufsbegleitende Konzept ermöglicht eine praxisnahe Ausbildung mit fünf unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Lehrgänge laufen über jeweils zwei Semester. Vier Lehrgänge finden am WIFI Salzburg, der Zertifikatslehrgang „Suchmaschinenmarketing“ an der Fachhochschule Salzburg statt:   

Als starker Partner ist Google mit an Bord. Alle Informationen zu Digital Expert und den einzelnen Lehrgängen finden Sie unter www.digitalexpert.at

Lasst was von euch hören!

Nach dem Relaunch der Website baut die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation in den kommenden Wochen das redaktionelle Angebot aus. Mehrmals pro Woche informieren wir euch hier und auf unserer Facebookseite über Neuigkeiten, Termine und Wissenswertes aus der Welt der Werbung.

Schickt uns eure Top-News!

Neben kreativem Know-How legen wir den Fokus dabei auf Tirols Kommunikationsbranche. Dabei könnt auch ihr eure Neuigkeiten auf unserer Website platzieren! Habt ihr einen spannenden Pitch oder eine Auszeichnung gewonnen oder gibt es besondere News und Termine, die ihr mit der Öffentlichkeit teilen wollt? Dann schreibt uns eine E-Mail an redaktionwerbungtirol.at – wir freuen uns, von euch zu lesen!

Foto: Fotolia

Wir brauchen deine Daten!

Anschrift, Telefonnummer, Website, E-Mail und Geschäftsfelder– ist dein Eintrag im WKO Firmen A-Z auf dem neuesten Stand? Falls nicht, investiere einige Minuten deiner Zeit – es lohnt sich!

Bald geht der neue Agenturfinder auf der Fachgruppenwebsite www.werbungtirol.at online. Dieses Tool zum Finden und gefunden werden von Kreativleistungen in Tirol arbeitet mit einer Schnittstelle zum WKO Firmen A-ZWichtig: Nur vollständige, aktuelle Einträge können in den Feed mitaufgenommen werden. Du kannst deine Zugangsdaten nicht mehr finden oder brauchst Hilfe? Unsere Servicestelle hilft unter der Telefonnummer 05 90 90 5-1111 gerne weiter!

Foto: Fotolia

Jetzt bewerben – C hoch 3 Kreativwirtschaftscoaching

C hoch drei bringt dich mit anderen Kreativen zusammen. C hoch 3 bringt dich weiter.  Seit 2008 haben schon über 700 Kreative das Angebot zum Vernetzen, Dazulernen, Weiterbilden und Kooperieren angenommen. Die Bewerbungsfrist 2017 für die begehrten Teilnehmerplätze läuft von 9. Jänner bis 24. Februar.

Gute Netzwerke und unternehmerisches Know-How sind das unverzichtbare Rüstzeug für nachhaltigen Erfolg in der Kreativbranche. Das Angebot C hoch 3 der Kreativwirtschaft Austria stärkt diese Kompetenzen mit Workshops, Netzwerktreffen und Online-Austausch.

20 Plätze für Tirols Kreative

Ob Frischling oder alter Hase, Grafikerin oder Texter – das Kreativwirtschaftscoaching bietet 20 Tiroler Kreativschaffenden die Chance, Teil des großen kreativen Ganzen zu werden. Gemeinsam mit den Trainern Gabriele Adelsberger und Hannes Offenbacher werden wertvolle Skills erarbeitet, neue Horizonte eröffnet und erfolgreiche Allianzen geschmiedet.

Die Termine für 2017

Die Workshops finden am 25. April, 30. Mai, 04. Juli, 12. September , 17. Oktober und 21. November im WIFI Innsbruck jeweils von 08.00 bis 18.30 Uhr statt. Die Coachings sind kostenlos, die Teilnahmeplätze allerdings limitiert. Eine Jury wählt aus allen gültigen Bewerbungen 20 Kreativschaffende aus. Die Bewerbungsfrist läuft von 9. Jänner bis 24. Februar. Alle Infos dazu und Details zum Angebot findest du auf der Website der Kreativwirtschaft Austria.

Noch Fragen? Diese Ansprechpartner helfen gerne weiter:

Wirtschaftskammer Tirol - Martina Purtscheller
T 05 90 90 5-350
E martina.purtschellerwktirol.at
Wirtschaftskammer Tirol - Anja Niedworok
T 05 90 90 5-1522
E anja.niedworokwktirol.at
Kreativwirtschaft Austria, WKÖ - Gabriele Leitner
T 05 90 900-4000
E gabriele.leitnerwko.at

Mach deiner Fachgruppe ein Geschenk!

Weihnachten steht vor der Tür – und damit auch die Zeit der großen und kleinen Wünsche. Ganz oben auf dem Wunschzettel der Fachgruppe steht heuer: Eure Daten. Zunächst haben wir aber ein Geschenk für euch: Die neue Fachgruppenwebsite  www.werbungtirol.at – eine hilfreiche Plattform rund ums Thema Werbung in Tirol und ein Fenster ins Innenleben eurer Fachgruppe. Das Herzstück dieser neuen Website ist der Agenturfinder, ein nützliches Werkzeug für alle, die suchen und gefunden werden wollen.

Damit auch ihr und eure Unternehmen für potentielle Kunden oder Partner auf der Fachgruppen-Website präsent sind, brauchen wir einen vollständigen, aktuellen Eintrag. Womit wir schon wieder bei unserem Wunsch wären: Schenkt uns bitte einige Minuten eurer Zeit und bringen eure Daten hier auf den neuesten Stand - der Agenturfinder basiert auf einer Schnittstelle zum WKO Firmen A-Z.  

Ihr könnt eure Zugangsdaten nicht mehr finden? Dann steht euch unsere Servicestelle im Haus unter der Nummer 05 90 90 5-1111 gerne zur Verfügung.

Gold für Fabian Gwiggner

Keiner konnte es besser: Bei der Berufseuropameisterschaft „EuroSkills“ im schwedischen Göteborg Anfang Dezember ließ der Tiroler Grafiker Fabian Gwiggner ( hoeretzeder grafische gestaltung in Scheffau) die internationale Konkurrenz weit hinter sich und holte sich den Sieg. Die rot-weiß-rote Medaillenbilanz kann sich sehen lassen: mit insgesamt fünfmal Gold, fünfmal Silber, dreimal Bronze und neun „Medaillon de Excellence“ gewann Österreich erneut den Gesamteuropameistertitel.

Am Foto die ausgezeichneten Tiroler Talente: Köchin Manuela Wechselberger (Silber), Elektrotechniker Matthias Moser (Silber), Grafiker Fabian Gwigger (Gold) und Sanitär-/Heizungstechniker Markus Thurnes (Gold), v. l. Bild: Die Fotografen

WIFO-WerbeKlimaIndex

Eine positive Grundstimmung und leichten Aufwind bei der Konjunktur attestiert der WIFO-Werbeklimaindex der österreichischen Kommunikationswirtschaft. Im Vergleich zum Juli hat der Index im Oktober um 3 Punkte zugelegt.

„Die Stimmung in der österreichischen Kommunikationswirtschaft hat sich verbessert. Der WIFO-Werbeklimaindex ist von 13 Punkten im Juli auf 16 Punkte im Oktober 2016 gestiegen. Die befragten Unternehmer sind zufriedener mit ihrer aktuellen Geschäftslage. Zudem blicken sie verhalten zuversichtlich auf die kommenden Monate. Vor dem Hintergrund einer leichten Verbesserung der internationalen und der österreichischen Konjunktur dürfte sich die Werbe- und Kommunikationsbranche mittelfristig etwas stärker als zuletzt, aber immer noch verhalten entwickeln. Wichtige Teilkomponenten des Werbeklimaindex, vor allem jene, die die Entwicklung in den kommenden Monaten betreffen, liegen weiter unter ihrem langjährigen Durchschnitt“.

Das sind für Angelika Sery-Froschauer, Obfrau des Fachverbandes Werbung und Marktkommunikation in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Erkenntnisse der aktuellen Konjunkturanalyse für die heimische Kommunikationsbranche.

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Foto, v.l.n.r: Gerhard Schwarz, Werner Hölzl, Angelika Sery-Froschauer und Markus Deutsch (Fotocredit: WKÖ/Leithner, Presse)

Fotografensalon mit Sebastian Holzknecht

Der mehrfach ausgezeichnete Fotograf Sebastian Holzknecht gewährte am 15. November spannende Einblicke in seine Bildwelten. Der Fotografensalon ist eine gemeinsame Veranstaltung der Berufsfotografen Tirol und der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation. Die nächste Auflage findet voraussichtlich im Jänner 2017 statt.

Tirolissimo 2016 - die Hall of Fame ist online!

Klicken Sie sich durch die preisgekrönten Kampagnen, Sujets und Projekte - in der Tirolissimo Hall of Fame 2016.

Die Highlights der Tirolissimo-Gala 2016

Die schönsten Bilder des Abends. Ab sofort auf der Tirolissimo-Facebookseite.

Tirolissimo Gala 2016 – sackrisch gute Unterhaltung!

Am 25. Oktober 2016 gipfelte Tirols Werbepreis Tirolissimo in einem glanzvollen Galaabend, der die besten Ideen des Landes und ihre stolzen SchöpferInnen feierte. Auf der Bühne in der Dogana Innsbruck nahmen jene Kreativen, die mit ihren Arbeiten alle in den Sack steckten, ihre gewichtigen Trophäen entgegen. Zwei der insgesamt 22 Kategorien gingen allerdings leer aus.

Der diesjährige Tirolissimo zündete ein Feuerwerk der Rekorde: 91 Agenturen haben mit insgesamt 315 Einreichungen einen neuen Einreichrekord aufgestellt – 77 Arbeiten davon schafften es auf die Shortlist der Jury. Auch beim Junior Award 2016 waren mit 55 Youngsters die bislang meisten TeilnehmerInnen am Start. Und erstmals in seiner langjährigen Geschichte stellte der Tirolissimo eine 50/50-Jury auf – mit gleichem Anteil an männlichen und weiblichen Teilnehmern. Kein Wunder also, dass auch an der Tirolissimo Gala rekordverdächtiger Andrang herrschte und sich über 650 Gäste die Show nicht entgehen lassen wollten. 

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?

TV-Moderator und Schauspieler Max (Dieter) Moor – vielen bekannt von den ORF-Kunststücken oder aus verschiedensten Kulturmagazinen auf Vox, 3sat etc. – führte unterhaltsam und souverän durch den Abend, dessen Höhenpunkt natürlich die Auszeichnung der Tirolissimo SiegerInnen war. Doch auch der Show-Act konnte sich sehen lassen: So rockten die Uptown Monotones die Nacht der Werber. Dass manche Ideen zwar groß, aber nicht groß genug für einen Tirolissimo sind, zeigte die Entscheidung der Jury in den Kategorien PR und Online-Marketing. Beide Kategorien gingen leider leer aus. Jurypräsidentin Gerda Reichl-Schebesta, Kreativdirektorin bei TBWA Vienna, liefert folgende Begründung: „Digitale Kanäle bieten wesentlich mehr Möglichkeiten als mit den eingereichten Arbeiten demonstriert wurde. Wir wünschen uns in Zukunft für diese Kategorie mehr Kreativität und Liebe zum Detail.“ Das klingt doch nach einem guten Ansporn fürs nächste Jahr. Fachgruppen-Obmann Tom Jank zieht folgendes Fazit zum diesjährigen Tirolissimo: „Was mich in diesem Jahr besonders freut, ist die starke Teilnahme am Junior Award. Junge Kreative mit frischen Ideen braucht das Land und anscheinend haben die Youngsters wieder mehr Bock auf Werbung.“

Noch mehr Transparenz beim Tirolissimo

Im Vorfeld des Tirolissimo 2016 hatten Mitglieder der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation erstmals die Möglichkeit, als stille Beobachter einen Blick hinter die Kulissen der Jurysitzungen zu werfen.

Das Novum „stille Beobachter“ fand bei den heurigen Jurysitzungen großen Anklang:

Elf Fachgruppenmitglieder nutzen die Chance, die Arbeit der Tirolissimo-JurorenInnen unter die Lupe zu nehmen. Die Idee dahinter: Den Ablauf der Sitzungen und die Auswahl- und Entscheidungsfindungsprozesse der Jury durch das Beisein von Interessierten noch transparenter zu gestalten. Ob Initiatoren, Jurymitglieder oder anwesende Fachgruppenmitglieder, der Tenor war einstimmig: Die stillen Beobachter sind ein Zugewinn an Qualität für den Tirolissimo.