Der Weltenwanderer

Eigentlich wollte Samuel Geisler nach Papua-Neuguinea. Dort war er bis heute nicht. Dafür aber in Afghanistan, Aserbaidschan, Nigeria und im Kosovo. Heute wirkt und werkelt der Gründer des Digital Signage-Spezialisten Peakmedia wieder dort, wo er eigentlich herkommt: Im idyllischen Ebbs. Und erobert von hier aus mit seinen Ideen ständig neue Welten. 

Manche Lebensgeschichten muten so abenteuerlich an, dass man sie im ersten Moment gar nicht glauben mag. Und so sitzen wir an diesem Montagnachmittag im Besprechungsraum der Peakmedia und kommen aus dem Staunen kaum heraus. Samuel Geisler ist keiner, der mit seinem Können, seinem Tun und Lassen hausieren geht. Umso wunderlicher sind die Dinge, die er uns erzählt. Er sei immer schon einer gewesen, den vieles interessiert, meint der 1984 geborene Samuel. Nur aus der Karriere als Künstler wurde es nichts. Denn bei der Aufnahmeprüfung der Grafik-HTL in Innsbruck sollte er eine Zange malen. Und einen Apfel. Und einen Baum. Mit Wasserfarben. „Da wusste ich, das ist nix für mich“, erinnert sich Samual lachend. Also ging´s ab in die Handelsschule. Dort kam er das erste Mal mit dem Themenfeld Marketing in Berührung, dem Rüstzeug für spätere Unternehmungen. Doch bis es so weit sein sollte, wandelte der Ebbser zunächst auf völlig anderen Pfaden. Und die waren bisweilen wild.

Die jungen Wilden

Eigentlich hatte Samuel die fixe Idee, seinen Zivildienst in der Ferne abzuleisten: „Fragt mich nicht wieso, aber ich wollte unbedingt nach Papua-Neuguinea“. Dazu sollte es nicht kommen. Denn dank des Herrn Papa landete Samuel beim Bundesheer. Zunächst versah er den Dienst an der Waffe recht widerwillig. „Eines Tages meinte mein Offizier, ich täte mich leichter, wenn ich mitarbeiten würde und steckte mich in ein Führungskräfteseminar“. Offenbar ein Schlüsselerlebnis. Samuel Geisler schlug eine militärische Karriere ein. Ganze vier Jahre diente er in der Kaderpräsenzeinheit, einem Teil der so genannten Task Force 6. Einsätze in Afghanistan und dem Kosovo folgten. Die Urlaube verbrachte der „eingeschworene Haufen“, wie er sich und seine Kameraden nennt, allerdings nicht in der beschaulichen Tiroler Heimat, sondern vorzugsweise in fernen abenteuerlichen Gefilden. „Wir waren unsterblich. Zumindest fühlten wir uns so“. 2007 ging es dann von Innsbruck nach Kapstadt. Mit dem Auto wohlgemerkt. „Und weil uns das allein noch nicht reichte, führte die Route vorrangig durch kriegsführende Länder“. Der Tag der Abreise sollte einen weiteren Meilenstein darstellen. „Bevor wir uns mit Sack und Pack auf den Weg nach Kapstadt machten, hatte ich noch den letzten Aufnahmetest bei der Polizei.“ Den bestand er mit Bravour. 

Die Polizei als Hobby

Seinen ursprünglichen Plan, zur Cobra zu gehen, verwarf Samuel mit der Zeit. Auch der Familie wegen. Also landete er bei der „normalen“ Polizei. „Jeder braucht ein Hobby. Und meines ist eben das Streife fahren“, meint Samuel. 20 Stunden pro Woche verbringt er auf einem Polizeiposten im Bezirk Kitzbühel. Vorwiegend nachts und am Wochenende. Tagsüber schießt der 33-Jährige für seine Kunden scharf. Mit innovativen Ideen und individuellen Lösungen. Eines wird uns im Laufe des Gespräches klar: Samuel Geisler ist ein 150%-Mensch. Einer, der für sein Tun brennt. Und erst zufrieden ist, wenn alles passt.  Und bei Peakmedia passt vieles. „Wir verbringen alle oft mehr Zeit in der Arbeit als Zuhause. Deshalb braucht es die richtige Mischung an Menschen. Persönlichkeiten mit Biss, Power und Begeisterungsfähigkeit“, erklärt uns Sam. „Denn draußen bei den Kunden zählt nicht nur das Produkt, sondern auch das Team dahinter. Weil wir vorwiegend im Digitalen tätig sind, braucht es eine solide analoge Basis.“ Das Telefon klingelt. Samuel muss los. Termine. Wir verabschieden uns und bedanken uns für den spannenden Einblick ein spannendes Leben. Ob wir denn schon einen Titel für diese Reportage hätten, möchte er noch schnell wissen. Wir müssen nicht lange überlegen. Samuel Geisler ist ein Weltenwandler. Einer, der neue Wege einschlägt. Die berühmte Extrameile läuft. Denn schließlich sind Grenzen zum Überschreiten gemacht. 

Über Peakmedia:

Peakmedia wurde auf einer Vision basierend gegründet: Der Vision, einem jeden Unternehmen – besonders auch den kleinsten unter ihnen – zu ermöglichen, gezielt für ihre Sache zu werben. Die Kerndisziplin liegt dabei darin, die Streuung der Werbung auf die für den jeweiligen Werbenden relevanten Einzugsgebiete und Lokalitäten einzugrenzen.Das Steckenpferd der Firma Peakmedia ist ein für den Anwender simples, aber auch durch technologische Finesse ausgezeichnetes System. Dadurch werden Inhalte zielsicher platziert und unmittelbar distribuiert.

In unserer Serie "Aus den Agenturen" lassen wir hier einmal pro Monat kreative Köpfe zu Wort kommen. In Interviews und Reportagen zeigen wir, was Tirols Werber bewegt. Erzählt uns eure Geschichte: redaktionwerbungtirol.at